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Der HV Glesien informiert

Handball: Der HV Glesien informiert

Artikel vom:17.11.2017
Bezirksliga Leipzig - Männer
HV Glesien - SV Lok Leipzig-Mitte II 22:23 (9:13)
Glesien verliert nach bester Saisonleistung knapp
Am vergangenen Samstag war es soweit. Der Ligaprimus Lok Leipzig Mitte gastierte in der Radefelder Sporthalle und gab seine Visitenkarte ab. Für viele Zuschauer ein klare Sache, da der Spitzenreiter bisher alle Spiele ziemlich deutlich gewonnen hatte.
Das Spiel begann mit dem 1:0 für die Glesiener Männer. Die Leipziger zogen jedoch dann gleich das Tempo an und zeigten ihre Routine im Positionsangriff. Nach zehn Minuten führte erwartungsgemäß der Gast mit 7:4 Toren. Im Angriffsspiel der Glesiener konnte man sehen, dass jedes Tor hart erarbeitet werden musste. Nach mehreren Fehlversuchen am stark aufspielenden Torhüter der Gäste lagen die Glesiener in der 20. Spielminute 6:11 in Rückstand. Jeder in der Halle dachte nun, das Spiel nimmt nun seinen typischen Verlauf, bei welchem der Gast das Spiel nach Belieben dominiert. Die Glesiener schafften es jedoch durch zwei Kontertore, den Abstand auf 9:13 bis zur Pause zu verkürzen. Die zweite Hälfte begann mit kuriosen zehn Minuten. Glesien erzielte aus den Positionsangriff Treffer um Treffer und verteidigte die Angriffe der Gäste nun intensiver. In der 42. Spielminute stand die Halle Kopf, hatten die Glesiener doch aus einem 9:13-Rückstand eine 14:13-Führung herausgespielt. Als bei diesem Stand Torhüter Thomas "Toto" Meier auch den zweiten Siebenmeter in Folge hielt steigerte sich die Stimmung in der Halle noch mehr.. Die Glesiener Spieler waren nun augenscheinlich selbst überrascht über diese Führung. Nun zog der Tabellenführer wieder das Tempo an und glich wieder aus. Das Spiel gestaltete sich nun zu einem Kopf an Kopf Rennen. Leider schafften es die Glesiener nicht, die Führung zu behaupten, da sich die Abwehr der Leipziger nun wieder besser positionierte. Das Spiel blieb jedoch bis zum Ende offen. Es kam wie schon im letzten Heimspiel zum Showdown. 30 Sekunden vor Ende der Partie erzielte Glesiener den 22:23-Anschlusstreffer. Die Möglichkeit auf einen Punktgewinn war noch da. Aber die routinierten Leipziger spielten die Zeit clever runter und gewannen das Spiel denkbar knapp. Man sah am Ende erleichterte Gesichter auf Leipziger Seite, nachdem sie zum ersten Mal in dieser Saison am Rande einer Niederlage standen. Die Glesiener waren teils zufrieden und auch enttäuscht über das Ergebnis. „Wir haben in der zweiten Hälfte im Positionsangriff seit langem mal wieder diszipliniert gespielt und die Abwehr der Leipziger gehörig in Bewegung gebracht. Dadurch konnten wir unseren Rückraumleuten gute Wurfpositionen erarbeiten." So Mannschaftskapitän Martin Müller. Trainer Arndt Bödemann lobte seine Mannschaft trotz der Niederlage. „Ich war nicht unzufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. In der Halbzeit kritisierte ich lediglich die Bewegung im Angriff. Ich verlangte da mehr Laufarbeit. In der zweiten Halbzeit habe ich heute viel Disziplin im Angriff gesehen. Das stimmt mich positiv für die kommenden Aufgaben."
Die Glesiener haben das nächste Wochenende spielfrei.

Glesien mit: Meier, Hertling, Weiske; Maylahn 1, Peschke 1, Naumann, Kliche 1, Tiegel, Münch 3, Bageritz, Müller 2/1, John 5/2, Lange 9/1

Siebenmeter: Glesien: 6 / 4 Lok Mitte: 5 / 3

Zeitstrafen: Glesien: 3 x 2 Min. Lok Mitte: 3 x 2 Min.

gez. Mähnert
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